Schlechtwetterkater

Kaum ist der Frühling da, zeugen nur gähnend leere Futternäpfe und dicke Fellbüschel auf dem Flurteppich von kurzen nächtlichen Stippvisiten des in der Mauser befindlichen Waldschrats. Über eine Woche hatte ich ihn nicht zu Gesicht bekommen. Heute regnete es in Strömen und wer erschien patschnass? Richtig, der Waldschrat. Nachdem er die Reste des Mitbewohners vom Abendessen vertilgt hatte, erbettelte er sich eine weitere Portion Nassfutter. Als auch das verputzt war, stand er schon wieder vor mir, bis ich auch noch eine Portion Trockenfutter spendierte, damit der Nimmersatt endlich Ruhe gibt.

Nachdem er sich durch Herumkullern auf dem Teppich trockengerieben hatte, wuchtete er sich auf den Stuhl an der Heizung. Kurze Zeit später wurde eine Rodung vorgenommen. Es ist mir unbegreiflich, wie eine sonst so lautlose Katze so laut schnarchen kann!! Heute war zum Glück nur ein kleines Bäumchen zu fällen. Schon nach wenigen Minuten war nur noch das leise Schnurren des neben mir liegenden Mitbewohners zu vernehmen. Dann plumpste etwas aus dem Stuhl und kurz darauf verkündete das Klappern der Katzenklappe, das dėr Herr seinen Revierrundgang wieder fortgesetzt hat.

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